Aikido Yoshinkan

AikidoAchtung: Ab Oktober 2014 findet bis auf Weiteres kein regelmäßiges Aikido-Training mehr statt.

 

Das Zeichen "AI" wird im allgemeinen mit Harmonie übersetzt.  "KI" steht für Energie. Gemeint ist die alles durchdringende universelle Energie, die Urkraft des Lebens. Durch beständiges Training und einen offenen, klaren Geist können wir mit der Bewegung des Universums harmonieren und die Einheit mit dem Universum selbst erreichen. Dann ist der Kampf beendet, bevor er begonnen hat. "DO" ist der Weg.

Aikido hat sich zu einer der reinsten Formen der japanischen Kampfkünste entwickelt. Auf den traditionellen Kampftechniken des Aikijutsu aufbauend entwickelte O-Sensei Ueshiba Anfang des letzten Jahrhunderts diese Methode der waffenlosen Selbstverteidigung, welche die Angriffsenegie umleitet und benutzt um den Angreifer zu kontrolieren.

Im KOBUKAN in der Münchner Maxvorstadt wird Aikido Yoshinkan (合気道養神館) unterrichtet. Aikido Yoshinkan wurde von Sensei Gozo Shioda gegründet, der als Uchi Deshi (innerer Schüler) Ueshibas die Entwicklung des Aikido miterlebt hat. Aus diesen Erfahrungen entwickelte Shioda Sensei den analytisch-didaktischen Aufbau des Yoshinkan Aikido Stils. Wolfgang Spielvogels Lehrer Shihan (Großmeister) Hiromichi Nagano war Uchi Deshi von Kancho-Sensei Shioda.

Um sich wirkungsvoll gegen Waffen verteidigen zu können, muss auch der Umgang mit ihnen erlernt werden. Deshalb wird auch mit Tanto (Messer), Bokken (Holzschwert) und Jo (Stab) trainiert. Durch den Verzicht auf Wettkampf bleiben die effektiven und ästhetischen Techniken des Aikido in ihrer ursprünglichen Form bestehen.

ikkajo

Zielrichtung der Verteidigungstechnik des Aikido ist es, Angreifer davon zu überzeugen, dass ihr Tun sinnlos ist. Aikidoka nutzen die Angriffskraft des Gegners, um dessen Gleichgewicht zu brechen oder ihn durch Hebel zu kontrollieren. O-Sensei Ueshiba sagt: "Aikido ist die Widerstandslosigkeit und da es keinen Widerstand leistet, ist es immer siegreich." Der Weg der Harmonie und des Geistes kennt keine Beschränkung: Auch wenn mit zunehmendem Alter die körperlichen Kräfte nachlassen, geistige Kräfte können immer weiter geschult und entwickelt werden. Nicht das Ziel ist wichtig, sondern "DO", der Weg.


 
 
 
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